Luchse im Tierpark Wismar
Tickets & Gutscheine
Geländekarte
Öffnungszeiten
Anfahrtsbeschreibung
Neuigkeiten
Kontakt

Tiere von A-Z

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Afrikanische Zwergziege zur Auswahl

Die Zwergziege hat sich schon in frühen Zeiten von Ägypten aus über ganz Afrika verbreitet und ist oft das einzige Haustier der dort lebenden Bevölkerung.

Die Ziege war als ein äußerst genügsames und zähes Herdentier für die ersten primitiven Ackerbauern gleichsam vorherbestimmt.

Auch galt sie gleichzeitig als heiliges und Opfertier von Wetter– und Fruchtbarkeitsgöttern.

Der ursprünglichen Fleischnutzung folgte zumindest seit dem späten 5. Jahrtausend v.u.Z. die Milcherzeugung.

Der Ziegendung dient als Brennmaterial.

Blauer Pfau zur Auswahl

Pavo cristatus

Pfauen gehören zur Familie der Fasanenartigen. Auf Grund ihres auffälligen Aussehens, vor allen der Männchen, wurden Pfaue zu den ältesten Ziervögeln der Menschen. Ursprünglich in Indien und Sri Lanka beheimatet sind sie heute weltweit als Haustiere beliebt.

Da Pfaue sehr Standorttreu sind, dürfen die Tiere im Tierpark frei umherlaufen.

Die Weibchen werden jeweils nur für kurze Zeit in den Volieren gehalten.

Blauer Pfau im Tierpark Wismar

Chinesisches Maskenschwein zur Auswahl

Das Maskenschwein oder auch Meishan-Schwein ist eine chinesische Schweinerasse, die sich durch einen fast haarlosen Körper und eine gestauchte Schnauze (Maske) auszeichnet.

Meishan-Schweine gelten als älteste heute noch erhaltene Schweinerasse der Welt.

Ihr Ursprung wird in der südostasiatischen Variante des Bindenschweines gesehen, einer Unterart des europäischen Wildschweines.

Chinesisches Maskenschwein im Tierpark Wismar

Damhirsch zur Auswahl

Der Damhirsch war ursprünglich in den Mittelmeergebieten und Kleinasien zu Hause.
Im frühen Mittelalter wurde er nach Europa gebracht und zunächst in Gehegen, später in Wäldern, ausgesetzt.

Die Brunft tritt beim Damhirsch später als beim Rothirsch ein (meist Ende Oktober bis November).

Die Männchen kämpfen miteinander, doch nicht so verbissen, wie es die Rothirsche tun und ihr Brunftschrei ähnelt eher einem Brummen.

Damhirsch im Tierpark Wismar

Degu zur Auswahl

Dieser kleine, aus Chile stammende Nager, zeichnet sich durch große Aktivität und Neugierde aus. In ihrer Heimat bewohnen die Sippen weit verzweigte unterirdische Gang- Systeme, in die sie sich am Abend oder bei drohender Gefahr zurückziehen.

Die Nahrung besteht vorwiegend aus Gräsern, Wurzeln, Samen, Kräutern und Laub.

Über pfeifende, zwitschernde und brummende laute kommunizieren die Tiere mit ihren Artgenossen.

Sie haben ein ausgeprägtes Sozialverhalten.

Degus erreichen bei guter Pflege ein Lebensalter von 8 Jahren.

Die Geschlechtsreife erreichen Weibchen nach 6 und Männchen nach 12 Wochen. Nach einer Tragzeit von 90 Tagen können bis zu 12 Jungtiere geboren werden.

Degu im Tierpark Wismar

Das Haushuhn zur Auswahl

Gallus gallus domesticus

Die Wildform aller Haushuhnrassen ist das Bankiviahuhn, Gallus gallus, welches in Südostasien beheimatet ist.

In der Voliere sehen Sie eine Zwerghuhnrasse. Die Hähne sind für gewöhnlich größer als die Hennen und haben einen roten Kamm. Ausgewachsene Hähne besitzen über den Hinterzehen einen Sporn, der bei älteren Tieren ziemlich lang und spitz werden kann und als Waffe benutzt wird. Die Nahrung von Hühnern besteht aus Gras, Körnern, Schnecken, Insekten oder auch Mäusen. Je nach Rasse kann eine Henne pro Jahr bis zu 300 Eier legen.

Sprichwörtlich bei Hühnern ist ihre so genannte Hackordnung, obwohl Hühner längst nicht so strukturiert leben wie andere sozial lebende Tiere. Dennoch ist es wichtig, dies bei der Haltung von Hühnern zu berücksichtigen. So muss man das Futter breit streuen, um auch rangniederen Tieren die Möglichkeit zur Futteraufnahme zu geben und es müssen ausreichend Sitzplätze auf der obersten Leitersprosse vorhanden sein, um unnötige Kämpfe zu vermeiden.

Haushuhn im Tierpark Wismar

Eisfuchs zur Auswahl

Er ist eines der wenigen arktischen Säugetiere. Er lebt von boden-bewohnenden Vögeln, Lemmingen u.a. kleinen Nagetieren sowie von den Resten, die Eisbären zurücklassen und von den Kadavern gestrandeter Meerestiere.

Höhlen, die meist am Fuße eines Hügels oder hinter einem Felsblock liegen, bieten ihm etwas Schutz vor der Kälte, doch hält er keinen Winterschlaf und kann Temperaturen von bis zu minus 50 °C aushalten.

Frettchen zur Auswahl

Dieses gesellig lebende Raubtier ist sehr unternehmungslustig, neugierig und kommt in sechs Farbschlägen vor.

Eigentlich dämmerungsaktiv, macht ihm die Beschäftigung bei Tag aber nichts aus. Wird diese allerdings zuviel, benutzt er seine Stinkdrüsen als Abwehr oder beißt.

Zu seinem natürlichen Futter gehören Kleintiere, Obst und pflanzliche Kost.

In menschlicher Obhut kann es mit handelsüblichem Hunde– bzw. Katzenfutter, Rindfleisch, gelegentlich Obst, Gemüse und Quark ernährt werden.

Bei entsprechender Beschäftigung wird es schnell handzahm, ja sogar leinenführig und bei artgerechter Haltung bis zu 15 Jahre alt.

Frettchen im Tierpark Wismar

Farbratte zur Auswahl

Die Farbratte stammt von der wilden Wanderratte ab.

Die Tiere werden nur maximal 2 – 3 Jahre alt und sind Allesfresser, die sich überwiegend pflanzlich ernähren.

Ratten sind sehr soziale Tiere, die man nicht einzeln halten sollte.

Sie verständigen sich untereinander im Ultraschallbereich und haben ein ausgeprägtes Revierverhalten. Der Schwanz ist ein wichtiges Organ, das zur Temperaturregelung benötigt wird, beim Gleichgewicht halten hilft und beim Klettern als eine Art fünfte Extremität genutzt wird.

Grünwangen-Rotschwanzsittich zur Auswahl

Pyrrhura molinae

Rotschwanzsittiche leben im östlichen Hochland Boliviens in Wäldern und lichteren Gebieten mit ausreichendem Baumbestand.

Sie sind wie fast alle Papageien sehr gesellige Vögel mit starken Flugbedürfnis.

Außerhalb der Brutzeit halten sie sich in kleinen Schwärmen auf. Rotschwanzsittiche benötigen neben einer vielfältigen Körnermischung viel Obst und Gemüse.

Halsbandsittich zur Auswahl

Psittacula krameri

Der Halsband,- oder auch kleine Alexandersittich ist die am weitesten verbreitete Papageienart. Neben seinen natürlichen Verbreitungsgebieten in Asien und Afrika kommt er auch als Neubürger ( Neozoon) in Europa und Nordamerika vor.

2011 gab es etwa 7500 frei lebende Tiere in Deutschland.

Hausesel zur Auswahl

Der Afrikanische Wildesel ist die Stammform unseres Hausesels. Er war ursprünglich in Nordafrika verbreitet, ist in freier Wildbahn jedoch fast ausgerottet.

Der Esel ist kleiner und hat längere Ohren als ein Pferd. Der lange Schwanz trägt am Ende eine Haarquaste.

Esel wurden seit dem 4. Jahrtausend v.u.Z. als Haustiere gehalten und sind aufgrund ihrer Ausdauer und Genügsamkeit auch heute noch in wärmeren Ländern das wichtigste Last– und Reittier. Im Gegensatz zum Pferd können Esel allerdings sehr störrisch sein.

Hauskaninchen zur Auswahl

Unsere, in vielen Rassen und Formen existierenden Hauskaninchen stammen vom Wildkaninchen, Oryctolagus cuniculus, ab.

Dieses wurde durch den Menschen seit der Antike, zunächst in Europa, später auf viele Teile der ganzen Erde verbreitet. Diente es zunächst als Fleischlieferant werden heute viele Arten als Heimtiere gehalten. Kaninchen sind gesellige Tiere, was bei ihrer Pflege zu berücksichtigen ist.

Anders als Hasen bauen Kaninchen unterirdische Behausungen in die sie sich zur Nacht, zur Jungtieraufzucht oder als Schutz vor Feinden zurück ziehen. Sind aber wie sie reine Vegetarier. Kaninchen können unter optimalen Bedingungen durch massenhaftes Auftreten zur Plage werden.

Mit diesem Problem hat z.B. Australien zu tun. Auf der anderen Seite sind Kaninchen gerade in ihren Ursprungsgebieten der Iberischen Halbinsel, durch Biotopverluste und dem Auftreten verheerender Seuchen wie der Myxomatose oder der so genannten Chinaseuche, stark im Rückgang begriffen.

Hauskaninchen im Tierpark Wismar

Luchs zur Auswahl

Der Luchs ist ein Waldtier mit großem Revier. Man findet ihn noch in Gegenden, die 2.500 m ü.d.M. gelegen sind. Meist lauert er auf Ästen oder Felsen auf Beute, die er im Sprung packt.

Vor allem frißt er Säugetiere bis zur Größe des Rehes, aber auch Vögel (besonders Hühnervögel). Häufig jagt er im Halbdunkel. Gesichts– und Gehörsinn sind besonders gut entwickelt.

In der freien Natur ist er kaum zu beobachten.

Luchs im Tierpark Wismar

Mufflon zur Auswahl

Der Europäische Mufflon, ein Wildschaf, lebt in Freiheit heute nur noch in Reservaten auf Sardinien und Korsika. Wieder eingeführt wurden diese Tiere in den Niederlanden, Deutschland, Ungarn, Österreich und der ehem. Tschechoslowakei.

Mufflons sind morgens und abends aktiv und bleiben meist im gleichen Gebiet, selbst wenn dort das Nahrungsangebot karg wird.

Sie fressen offenbar jede pflanzliche Kost; Gras, Blüten, Knospen und junge Triebe von Sträuchern und Bäumen, sogar giftige Pflanzen, wie Nachtschattengewächse.
Dadurch können sie auch unter schwierigen Bedingungen überleben.

Märkische Elster zur Auswahl

Wildtauben leben, außer in den Polarregionen, in ca. 300 Arten auf der ganzen Welt.

Die hier gezeigte Märkische Elster gehört zu den Haustauben. Tauben sind sehr gute Flieger.

Sie ernähren sich vorwiegend von Sämereien und grünen Pflanzenteilen.

Tauben ernähren ihre Jungtiere mit einem milchartigen Brei der im Kropf gebildet wird.

Im Tierpark Wismar finden sich oft zahlreiche Dohlen, Corvus monedula, im Gefolge der Tauben. Dort versuchen sie einiges vom Taubenfutter zu stehlen, rauben aber auch einige Eier oder Jungvögel der Tauben. Dohlen sind in ihrem Bestand sehr im Rückgang begriffen. Fehlen ihnen doch die alten Bäume in denen sie ihre Bruthöhlen anlegen können.

Hier im Köpernitztal finden sie aber noch ausreichende Nistmöglichkeiten, ihre „Unartigkeiten“ tolerieren wir deshalb gerne.

Mongolische Rennmaus zur Auswahl

Mongolische Rennmäuse sind friedfertige, gesellig lebende Nagetiere, die in ca. 12 Farbschlägen angeboten werden.

Am besten im Familienverband gehalten (auch Paarhaltung möglich) können diese bewegungsfreudigen Tiere bis zu 6x pro Jahr Nachwuchs aufziehen.

Sie lieben warme, sandige und kletterbare Unterkünfte. Diese sollte aber nach oben hin geschlossen sein, da sie aus dem Stand bis zu 30 cm springen können.

Diese neugierigen Mäuse sind selbst geruchsarm und werden mit Körnermischungen, Mehlwürmern, Gräsern, Obst, Gemüse, Quark u.a. gefüttert.

So können sie bis zu 4 Jahre alt werden

Meerschweinchen zur Auswahl

Als die Spanier im 16. Jahrhundert nach Südamerika kamen und in das Reich der Inkas vordrangen, fanden sie bereits gezähmte Meerschweinchen vor, die als Haustiere bei den Einheimischen lebten. Den Inkas dienten die Meerschweinchen als Schlacht– und Opfertiere.

Als Nahrungsmittel werden sie in Südamerika noch heute gehandelt.

Ihren Namen verdanken die Tiere ihrer quiekenden Stimme und der Tatsache, daß sie über das Meer nach Europa eingeführt wurden.

Nasenbär zur Auswahl

Eine äußerst bewegliche, rüsselartige Nase und ein langer, beim Gehen steil aufgestellter Schwanz kennzeichnen die mittel– und südamerikanischen Nasenbären. Anders als die übrigen Kleinbären sind die lebhaften und geselligen Tiere vorwiegend tagaktiv.

Nach der Paarung löst sich die Gruppe auf und die Weibchen sondern sich ab. Nach ungefähr 77 Tagen werden 3 – 7 Junge geboren, meist in einer Felshöhle oder einem Baumnest.

Bei der Nahrungssuche zieht der ganze Trupp geräuschvoll am Waldboden dahin, zum Schlafen klettern die Tiere auf Bäume, wo sie es sich in Astgabeln bequem machen.

Nymphensittich zur Auswahl

Nymphensittiche leben in Australien. Sie lieben offene Landschaften, sind aber vom Wasser abhängig und deshalb meist in großer Zahl an Bächen und Wasserlöchern zu finden.

Dieser Sittich ist mit 30 – 33 cm Länge der mit Abstand kleinste Kakadu. Oft nisten mehrere Nyphensittiche in losen Kolonien auf einem alten Baum mit zahlreichen Höhlen. Die Altvögel brüten abwechselnd gemeinsam.

Die Brutdauer beträgt 22 Tage. Sie ernähren sich von Samen, Gräsern, Kräutern, Akaziensamen und Beeren.

Nymphensittich im Tierpark Wismar

Präriehund zur Auswahl

Der Präriehund verdankt den Namen seinem gedrungenen, terrierartigen Aussehen und seinem hohen Bellen bei Gefahr, gehört aber zur Familie der Hörnchen.

Präriehunde bewohnen unterirdische Gangsysteme, „Dörfer“ oder „Städte“ genannt, in denen einige tausend Tiere zusammen leben können.

Sie grasen tagsüber und richten oft großen Schaden auf Viehweiden an.

Im Frühling werfen die Weibchen nach einer Tragzeit von 4 Wochen bis zu 10 Junge. Wenn diese im Alter von 7 Wochen entwöhnt sind, wagen sie sich bis zur Peripherie der „Stadt“.

Adler, Füchse und Kojoten machen oft Jagd auf Präriehunde.

Präriehund im Tierpark Wismar

Rothirsch zur Auswahl

Rothirsche treten in Rudeln, meist 10 Tiere, auf, die von einer alten Hirschkuh angeführt werden. Rudel werden nur von Hirschkühen mit ihren Kälbern gebildet. Die alten männlichen Tiere sind, die Brunftzeit ausgenommen, meist Einzelgänger.

Während der Brunft (September/Oktober) kämpfen die Männchen gegeneinander und dem Sieger folgt dann das Hirschrudel. Zu dieser Zeit hört man das Röhren der Platzhirsche und ihrer Nebenbuhler.

Die Hirschkuh wirft nach 238 Tagen ein Junges (sehr selten zwei) und schließt sich nach ca. acht Tagen wieder dem Rudel an.

Riesenmeer-schweinchen zur Auswahl

Die Heimat der Tiere ist Südamerika.

Während in Europa durch die Herauszüchtung der verschiedensten Kurz– und Langhaarrassen die Meerschweinchen immer kleiner wurden, hat man in Südamerika Wert auf Größe, Robustheit und Qualität als Fleischlieferant gelegt.

Das Gewicht der Tiere schwankt je nach Rasse zwischen 1,8 kg und 4 kg.

Der Futter- und Pflegeanspruch ist ähnlich den europäischen Meerschweinchen, allerdings ist der Platzbedarf wesentlich größer.

Rind zur Auswahl

Die Stammform der Hausrinder ist der Auerochse.

Die Kuh ist das weibliche Rind, der Stier oder Bulle das männliche.

Ein Ochse ist ein kastrierter Bulle und das Jungtier nennt man Kalb.

Rinder sind Wiederkäuer. Ihr Magen besteht aus 4 Mägen. Die Nahrung erreicht zuerst den Pansen, wird dort grob zerkleinert, gelangt danach in den Netzmagen, wo sie weiter zerkleinert wird. Von dort wird sie aufgestoßen und vom Rind weiter zerkaut. Danach wird die klein gekaute Nahrung in den Blättermagen geschluckt und gelangt von dort in den Labmagen zur endgültigen Verdauung.

Strauß zur Auswahl

Strauße sind die größten heute noch lebenden Vögel.

Ursprünglich waren sie von Südeuropa bis zur Mongolei und über ganz Afrika verbreitet. Heute kommen sie frei lebend nur noch in Afrika vor. Dort erreichen sie Geschwindigkeiten bis 70 kmh und können mühelos fast allen Feinden entkommen.

Strauße ernähren sich hauptsächlich von Pflanzen, fressen aber auch kleine Reptilien, Würmer und Käfer.

Eine Henne kann bis zu 8 Eier legen.

Straußeneier sind die größten Vogeleier überhaupt und wiegen etwa 1,5 kg, das entspricht 30 – 40 Hühnereiern.

Das Männchen übernimmt das Brüten während der Nacht und beteiligt sich auch an der Aufzucht der Jungen.

Strauß im Tierpark Wismar

Shetlandpony zur Auswahl

Diese kleine Ponyrasse stammt von den Shetlandinseln. Hier wurden Ponys als Arbeitspferde gehalten und mußten mit kärglichstem Futter auskommen.

Die Tiere sind nur ungefähr 100 cm groß und äußerst widerstandsfähig. Sie können trotz ihrer geringen Größe sehr schwere Lasten transportieren.

Die leistungsfähigen und eigenwilligen Shettys werden meist jedoch als Reitpferde für Kinder gehalten – sind damit allerdings unterfordert.

Skudde zur Auswahl

Dieses aus dem südöstlichen Ostseeraum stammende Zwergschaf ist wahrscheinlich mit unserer Heidschnucke verwandt.

Es hat ein kurzgedrehtes schneckenförmiges Gehörn, das bei den weiblichen Tieren jedoch nicht stark ausgebildet ist.

Heute ist diese Schafrasse der kurischen Nehrung, deren Vertreter weißes bis rauchgraues Fell tragen, dem Aussterben nahe, da andere leistungsfähigere Rassen die Skudden aus der Landwirtschaft verdrängt haben.

Die Rassebezeichnung dürfte fremdsprachlicher Herkunft sein. Der Begriff stammt vermutlich aus dem litauischen bzw. pommerschen Sprachgebiet und verkörpert wahrscheinlich einen Scheuch bzw. Lockruf für Schafe.

Skudde im Tierpark Wismar

Sperlingspapagei zur Auswahl

Sperlingspapageien gehören zu den kleinsten Papageienarten der Welt. Sie leben in kleinen Gruppen in den großen offenen Wäldern Südamerikas.

Sie brüten 17 – 23 Tage.

In der Wildnis fressen sie heimische Körner, Nüsse, Zweige und ähnliches, in Tiergärten erhalten sie fertige Nahrung für Kleinpapageien und dazu Möhren, Löwenzahn, Vogelmiere, Petersilie. Sie brauchen viel frische Zweige zum Zernagen.

Silberfuchs zur Auswahl

Der Silberfuchs ist eine in Nordamerika und Nordostsibirien (nur in geringer Zahl) vorkommende schwarze Farbvariante (Schwärzling) des Rotfuchses.

Die seit Anfang des 20. Jh. in größeren Umfang in Nordamerika, nach dem 1. Weltkrieg auch in Europa in speziellen Farmen als Pelztiere gezüchteten Silberfüchse stammen alle von nordamerikanischen Wildtieren ab, die ein besonders raues Fell besitzen.

Von zahlreichen Mutationen des Silberfuchs behielt nur der Platinfuchs Bedeutung.

Der Fuchs ist ein Einzelgänger, nur zur Fortpflanzungszeit sieht man ihn paarweise. Außer Siedlungsabfälle und Aas frißt er Tiere aller Art von Käfer– bis reichlich Hasengröße.

Silberfuchs im Tierpark Wismar

Unzertrennliche Rosenköpfchen zur Auswahl

Agapornis roseicollis

Rosenköpfchen sind eine kleine afrikanische Papageiengattung. Ihr extremes Paarverhalten hat ihnen auch den Namen „Liebesvögel“ eingebracht.

Da der Tierpark, wie viele andere Zoologische Einrichtungen, oft ungeplant zur Aufnahme von Exoten gedrängt wird, lebt dieser Unzertrennliche ohne einen Artgenossen in der Voliere. Er hat sich aber gut mit den übrigen Einwohnern engagiert, so dass er sich offensichtlich recht wohl fühlt.

Interessant ist die Art und Weise des Tragens von Nistmaterial, nutzen sie dazu nicht den Schnabel sondern klemmen Zweige, Blätter u.a. im Gefieder fest.

Diese Kleinpapageien leben in Südwestafrika. Sie lieben trockenes offenes Gelände.

Die Rosenköpfchen sind sehr lebhafte Papageien. Sie werden auch „Liebesvögel“ genannt, weil sie sich ständig gegenseitig putzen.

Rosenköpfchen fliegen schnell und wendig in Gruppen zwischen den Bäumen und Sträuchern umher. Sie brüten 23 Tage und ernähren sich von Samen und Beeren.

Unzertrennliche Rosenköpfchen im Tierpark Wismar

Vietnamesisches Hängebauchschwein zur Auswahl

Während Schafe und Ziegen durchaus die Wanderungen nomadisierender Völker mitmachen konnten, setzte die Domestikation des Schweines schon eine größere Seßhaftigkeit voraus. Die Sumerer des 4. und 3. Jahrtausend v.u.Z. galten als große Liebhaber von Schweinebraten.

Das Hängebauchschwein wurde erstmals in den 50er Jahren durch den Tierpark Berlin nach Europa importiert.

Es ist schon mit 4 Monaten geschlechtsreif und wirft bis zu 12 handgroße Junge.

Bei uns werden diese Tiere als reine Schautiere gehalten, aber in Hinterindien steht dieses sehr fettreiche Tier durchaus auf der Speisekarte.

Waschbär zur Auswahl

Waschbären benutzen bei der Nahrungs-suche ihre Vorderpfoten wie Hände. Oft tasten sie im flachen Wasser unter Steinen oder Schlick nach Beutetieren (Schnecken, Würmer, Insekten u.ä.).

Auf diesem Verhalten beruht die fälschliche Meinung, sie würden ihre Nahrung vor dem Verzehr waschen.

Tagsüber verstecken sie sich in ihrem Bau in einer Baumhöhle, doch schlafen sie auch in verlassenen Greifvogelhorsten.

Nach Dämmerungsanbruch begeben sie sich auf Nahrungssuche. Waschbären sind Allesfresser.

Waschbär im Tierpark Wismar

Wellensittich zur Auswahl

Wellensittiche kommen aus dem Landesinnern Australiens.

Sie haben als beliebteste Käfigvögel den Kanarienvogel vom ersten Platz in den Wohnungen der Menschen verdrängt.

1840 wurden sie erstmals nach Europa eingeführt.

Der Wellensittich ist ein schneller wendiger Flieger, der in Gruppen umherstreift. Seine Wildfarbe ist meist grün.

Er brütet 18 Tage und frißt in der Wildnis hauptsächlich Grassamen. In menschlicher Obhut ist Fertignahrung für Kleinpapageien für ihn ideal.

Wellensittich im Tierpark Wismar

Wisent zur Auswahl

Von den beiden einstmals in Europa beheimateten Wildrindern starb der Ur 1627 aus, der Wisent dagegen konnte bis in die heutige Zeit erhalten werden.

Er wurde weniger durch starke Bejagung als vielmehr durch die sich ständig ausbreitenden menschlichen Siedlungen und den damit verbundenen Rodungen des europäischen Urwaldes an den Rand des Aussterbens gebracht.

Der Wisent ist das größte Landtier Europas. Das Höchstalter in Menschenhand beträgt 27 Jahre. Mit zwei Jahren werden die Tiere geschlechtsreif und mit 8 Jahren sind sie ausgewachsen.

Wisent im Tierpark Wismar

Zwergkaninchen zur Auswahl

Die „handlichen“ Zwergkaninchen erfüllen die wichtigsten Vorbedingungen für ein Haustier, das auch in Kinderhand gegeben werden kann.

Sie finden als soziale Tiere schnell Kontakt zum Menschen und werden völlig zahm, sie sind anschmiegsam, nicht empfindlich und sie beißen nicht.

Sie sind ferner äußerst anpassungsfähig und fühlen sich nicht zuletzt infolge einer langen Domestikationszeit auch ohne Erdbau und als Einzeltier wohl.

Zwergkaninchen sind sehr reinliche Tiere, hält man ihre Unterkünfte sauber, wird auch eine empfindliche Nase nicht gestört.

Zwergkaninchen im Tierpark Wismar
Tierpark Wismar e.V.

Adresse:

Zum Festplatz 4
23966 Wismar

Tel:

03841 707070

Email:

info@tierpark-wismar.de

Öffnungszeiten

Von März bis Oktober täglich
von 9.00 – 18.00 Uhr.

Folge uns auf Facebook

Der Tierparkwismar bei Facebook